Travels

Ein Wochenende in Südtirol – Teil I

1. Juli 2015
Bozen Südtirol

Vor genau einem Monat ging es für mich für ein paar Tage nach Südtirol. Ziel meiner Reise war es die Region Südtirol von ihrer leckersten Seite kennen zulernen. Was mir auch nach drei Tagen voller Genuss auf jeden Fall gelungen ist. Auf dem Programm standen einige Punkte, auf die ich mich mit voller Neugier freute. Darunter konnten wir sehen wie der Südtiroler Speck hergestellt wird, ins Innere einer der modernsten Apfel Verarbeitungsanlagen blicken und einen traditionellen Milchbauernhof besuchen.

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Los ging es mit einem der Besuch einer Produktionsstätte des Südtiroler Specks im malerischem Meran. Südtiroler Speck g.g.A., ist eine von der Europäischen Union geschützte Bezeichnung, das konnte ich bereits vergangenen Sommer in München erfahren. Doch wie wird aus einem Stück Fleisch ein köstlicher Speck, das konnten wir in jedem einzelnen Schritt ansehen und so einiges lernen. Dass zum Beispiel es unheimlich wichtig ist nicht nur auf die Qualität des Fleisches zu achten, sondern auch auf den genauen Zuschnitt. Denn das Fleisch darf auf gar keinen Fall eingeschnitten werden. Und wie bei vielen Gerichten in der Südtiroler Küche treffen hier Einflüsse aus Nord und Süd auf einander. So wird der Speck, zunächst geräuchert, was den nördlichen Einfluss ausmacht und danach sechs Monate gereift, das ist wiederum typisch Süden. Der Schimmel der dabei entsteht ist ein Qualitätsmerkmal und ist keines Falls schlecht, er wird wenn der Speck reif ist ordentlich abgewaschen. Das Ergebnis ist ein zarter auf der Zunge schmelzender Speck.Suedtirol_PartI_4Suedtirol_PartI_12Suedtirol_PartI_14 Nach einer kleinen Pause und einem wunderbaren Mittagessen, das voll und ganz im Zeichen des Südtiroler Specks stand ging es in die Apfelbaum Gärten des Südtirols. Dort konnten wir eine der modernsten  Apfelverabeitungsanlagen uns genau unter die Lupe nehmen. Wusstet ihr, dass ein Apfel bis zu 12 Monaten ohne Qualitätsverluste gelagert werden kann? Dabei wird den Äpfeln der Sauerstoff entzogen und sie werden vorsortiert bei kühlen Temperaturen in den Dornröschenschlaf geschickt. Die Sortierung der Äpfel läuft fast ohne menschliches Eingreifen und der Apfel wird über 50 Mal fotografiert bevor er seinem Lagerort zugeführt wird. Der Transport erfolgt hier übers Wasser und lieferte uns so einige tolle Motive, während die Sorte Golden Delicious sortiert und geordnet wurde.  Suedtirol_PartI_6 Suedtirol_PartI_8 Suedtirol_PartI_10

Im Anschluss wurden einige Apfelsorten nicht nur verkostet, bei einem Spaziergang durch eine Apfelplantage konnte man den Äpfeln beim wachsen und gedeihen zu schauen. Dabei wird versucht auf chemische Schädlingsabwehr zu verzichten und mit Duftstoffen oder der Ansiedlung der natürlichen Feinde der Schädlinge gearbeitet. Suedtirol_PartI_11Im meinem zweiten Teil der Südtirol Reise nehme ich euch auf einen traditionellen Milchbauernhof. Also bleibt auf jeden Fall dran!

*vielen Dank an die Export Organisation Südtirol für die Einladung!

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1 Comment

  • Reply Stefan Donnerstag, 20UTCThu, 20 Aug 2015 15:04:23 +0000 20. August 2015 at 15:04

    Hey these are great Fotos 🙂
    Greetings from the sport hotel 🙂

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